Summary
Das Projekt „Traubenkernöl“ untersuchte, wie die Produktion von Traubenkernöl auf Weinbergsebene profitabel umgesetzt werden kann - und half den Winzern, ihre Produktpalette zu diversifizieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Durch den Aufbau nachhaltiger, in Luxemburg ansässiger Wertschöpfungsketten und unter Berücksichtigung der Grundsätze der Kreislaufwirtschaft zielte das Projekt darauf ab, Nebenprodukte der Weinherstellung in hochwertige Produkte umzuwandeln. Traubenkernöl war dabei das Vorzeigeprodukt.
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Mit dieser Initiative wurde eine LEADER-Studie aus dem Jahr 2004, die sich mit der Gewinnung von Traubenkernen in Luxemburg befasste, aufgegriffen und erweitert. Im Gegensatz zum früheren Projekt, bei dem der Prozess aus der Perspektive einer Ölmühle betrachtet wurde, liegt der Schwerpunkt dieses Projekts auf dem Weinberg selbst. Ziel war es, zu untersuchen, wie Traubenkernöl direkt von den Winzern mit einem kleineren, praktikableren Ansatz hergestellt werden kann.
Auf diese Weise verfolgte das Projekt mehrere Ziele: Verbesserung der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit der Weinbaubetriebe durch Diversifizierung der Produkte, bessere Nutzung der Ernterückstände und Förderung der Entwicklung nachhaltiger, lokaler Wertschöpfungsketten. Im Mittelpunkt stand der Gedanke des Upcyclings, d. h. die Umwandlung von Traubenkernen, die früher als Abfallprodukt galten, in ein hochwertiges, marktfähiges Produkt.
Diese neue Perspektive eröffnete nicht nur neue Einnahmemöglichkeiten für Weingüter, sondern stand auch im Einklang mit umfassenderen Nachhaltigkeitszielen und bot ein greifbares Beispiel für die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft in der luxemburgischen Weinwirtschaft.
Contacts
Martine Huberty