News | 26 März 2026

Bewertung des Beitrags der GAP zur Wettbewerbsfähigkeit

Das Verständnis der Treiber und Komponenten der Wettbewerbsfähigkeit im Agrar- und Lebensmittelsektor ist entscheidend für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Sektors. Diese neue thematische Arbeitsgruppe bringt Expertinnen und Experten zusammen, um zu klären, wie Wettbewerbsfähigkeit bewertet werden kann.

Combine harvester harvests ripe wheat

In einem Kontext steigender Produktionskosten, klimatischer Herausforderungen und zunehmenden Drucks auf den globalen Märkten ist das Verständnis, wie die GAP-Strategiepläne die Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe und des Agrar- und Lebensmittelsektors unterstützen, von zentraler Bedeutung für politische Entscheidungsträger, Verwaltungsbehörden und Evaluatoren.

Die thematische Arbeitsgruppe „Bewertung des Beitrags der GAP zur Wettbewerbsfähigkeit“ zielt darauf ab, praxisorientierte und politikrelevante Leitlinien zu entwickeln, die evidenzbasierte Bewertungen in den Mitgliedstaaten unterstützen.

Wettbewerbsfähigkeit wird dabei als mehrdimensionales Konzept verstanden, das über Produktivität hinausgeht und Aspekte wie Marktorientierung, Innovation, Nachhaltigkeit sowie die langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit des Agrar- und Lebensmittelsektors umfasst.

Die Expertinnen und Experten der thematischen Arbeitsgruppe werden die Mechanismen analysieren und präzisieren, durch die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt wird – von Produktivitätssteigerungen auf Betriebsebene bis hin zu einer verbesserten Marktintegration.

Als Ergebnis werden methodische Leitlinien für die Mitgliedstaaten erwartet, die die Bewertung der Wirksamkeit, Kohärenz und Relevanz ihrer GAP-Strategiepläne im Hinblick auf das spezifische Ziel 2 der GAP (Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit) unterstützen. Dabei wird der Fokus auf den rechtlich erforderlichen Kernelementen liegen, während gleichzeitig zusätzliche Dimensionen der Wettbewerbsfähigkeit berücksichtigt werden. Es wird klar zwischen Mindestanforderungen und optionalen Elementen unterschieden.

Indem die Leitlinien es den Mitgliedstaaten ermöglichen, Wettbewerbsprobleme zu identifizieren und die verschiedenen Komponenten systematisch zu analysieren, stellen sie ein hilfreiches Instrument für die Vorbereitung der nächsten Programmperiode dar.