Summary
Durch genauere Futteranalysen und Rationsberechnungen zielt dieses Projekt darauf ab, die Panseneffizienz zu verbessern und die Umwandlung von Eiweiß in Stickstoff bei Milchkühen zu erhöhen. Dadurch scheiden die Kühe weniger ungenutzten Stickstoff aus, was dazu beiträgt, das Potenzial für Ammoniakemissionen aus der Milchproduktion zu verringern.
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In Milchviehbetrieben wird oft eine beträchtliche Menge an Eiweiß produziert, aber ein großer Teil davon wird von den Tieren nicht vollständig verwertet. Stattdessen wird es in Form von Stickstoffverbindungen ausgeschieden. Das bringt sowohl wirtschaftliche Verluste für die Landwirte als auch Umweltrisiken, insbesondere durch Ammoniakemissionen, mit sich.
Erkenntnisse aus dem von CONVIS geleiteten Interreg-Projekt „Autoprot“ haben gezeigt, dass eine bessere Nutzung von Eiweiß aus der Landwirtschaft nicht nur möglich, sondern notwendig ist. Die EU-NEC-Richtlinie fordert eine Reduzierung der landwirtschaftlichen Ammoniakemissionen um 22 % bis 2030. Dieses Projekt befasst sich mit dem dringenden Bedarf an praktischen Lösungen, indem es sich auf die Futtermitteleffizienz konzentriert.
Mithilfe gezielter Futtermittelanalysen und die Optimierung der Rationen hilft das Projekt den Landwirten, das Nährstoffgleichgewicht in der Milchkuhfütterung präzise abzustimmen. Dadurch wird die Pansenfunktion verbessert, sodass die Kühe das Eiweiß besser verwerten können und die Stickstoffausscheidung verringert wird. Dies verringert wiederum das Ammoniakemissionspotenzial des Betriebs und führt zu einer besseren Verwertung des selbst erzeugten Futters.
Dieser Ansatz stärkt sowohl die Umweltleistung als auch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs und bietet einen konkreten Weg zu einer nachhaltigeren Milchproduktion.
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Jeanne Bormann