Life Cycle oriented origin analysis
Herkunftsbilanz
The Life Cycle Oriented Origin Analysis (LCOA) is a tool that allows the origin of food and all its components to be entirely recorded and mapped. It fulfills consumers' desire for transparency regarding food origin and allows producers to document, question, and discuss the sources of their material flows. The LCOA is based on the life cycle assessment approach, capturing all the processes in a product's life cycle except the use and disposal phases. Using a functional unit, such as one kilogram of a head of cabbage, it analyzes the origins of material flows like seeds, fertilizers or packaging and assigns them to the final product.
In collaboration with scientists, the following steps must be defined:
•Classify your product and define the relevant material flows.
•Choose a functional unit such as the product unit including packaging or 1 kg net weight of the packaged product.
•Identify the Relevant Processes, i.e. all processes that generate or alter relevant raw materials, the final product, and ingredients.
•Assign Mass Values to the identified processes.
•Specify Cut-off Value: Determine the maximum number of relevant processes that can be disregarded in the subsequent origin analysis, analogous to LCA.
•Define appropriate scales for geographical unit areas to specify each relevant process along the supply chain.
Once an LCOA has been carried out, information on the origin of the material flows can be provided. The results can be discussed by producers and communicated to the public, creating transparency for both producers and consumers.
For the food producer, having a LCOA offers a strong Unique Selling Proposition (USP), because most competitors do not jet offer this quality of information about the origin of their products.
Die Herkunftsbilanz ist ein Instrument, mit dem die Herkunft von Lebensmitteln und all ihren Bestandteilen vollständig erfasst und abgebildet werden kann. Sie erfüllt den Wunsch der Verbraucher nach Transparenz und ermöglicht es den Herstellern:innen, die Quellen ihrer Stoffströme zu dokumentieren, zu diskutieren und zu veröffentlichen. Die Herkunftsbilanz basiert auf dem Ansatz der Ökobilanzierung und erfasst alle Prozesse im Lebenszyklus eines Produkts mit Ausnahme der Nutzungs- und Entsorgungsphase. Anhand einer funktionalen Einheit,
z. B. einem Kilogramm Kohl, werden die Ursprünge von Stoffströmen wie Saatgut, Düngemittel oder Verpackungen analysiert und dem Endprodukt (hier: 1 kg Kohl) zugewiesen.
In Zusammenarbeit mit einem Team von Wissenschaftlern:innen müssen die folgenden Schritte definiert und ausgearbeitet werden:
• Produktklassifizierung und Umfanges der Untersuchung: Klassifizieren Sie Ihr Produkt und definieren Sie die relevanten Stoffströme.
• Definition der funktionellen Einheit: Wählen Sie die funktionelle Einheit aus, z.B. die Produkteinheit einschließlich Verpackung oder 1 kg Nettogewicht des verpackten Produkts.
• Identifikation relevanter Prozesse: Identifizieren Sie alle Prozesse, die zur Herstellung relevanter Rohstoffe des Endproduktes und/oder Bestandteilen des Endproduktes notwendig sind.
• Zuordnung von Mengen: Weisen Sie den identifizierten Prozessen Mengen zu.
• Bestimmung der Grenzwerte: Bestimmen Sie den Grenzwert für die Berücksichtigung relevanter Prozesse. Dieser definiert die Prozesse, die bei der anschließenden Herkunftsanalyse unberücksichtigt bleiben können.
• Festlegung geografische Einheiten: Definieren Sie geeignete geografische Einheitsgebiete, um jeden relevanten Prozess entlang der Lieferkette zuordnen zu können.
Sobald eine Herkunftsbilanz erfolgreich durchgeführt wurde, können Informationen über die Herkunft der Materialströme bereitgestellt werden. Die Ergebnisse können dann von den Produzenten:innen diskutiert und der Öffentlichkeit kommuniziert werden, wodurch Transparenz für sowohl Produzenten:innen als auch Verbraucher:innen geschaffen wird.
Für den Lebensmittelproduzenten:innen bietet die Durchführung einer Herkunftsbilanz einen starken Vorteil (USP) da, da die meisten Produzenten:innen noch keine so detaillierten Informationen über die Herkunft ihrer Produkte vorweisen können.
Innovative technological, organisational and socialsolutionsfor FAIRer dairy and fruit and vegetable value CHAINs’ — ‘FAIRCHAIN
Ongoing | 2020-2024
- Main funding source
- Horizon 2020 (EU Research and Innovation Programme)
- Geographical location
- France