Contexte
In der Landwirtschaft fallen auf vielen Betrieben nährstoffbelastete Brauchwässer an, etwa aus der Tierhaltung
oder Aquakultur. Diese Wässer dürfen aufgrund hoher Nitrat- und Phosphorgehalte nur eingeschränkt
in Gewässer eingeleitet werden, was ökologische und regulatorische Herausforderungen mit sich bringt.
Gleichzeitig wächst der Bedarf an regional produzierten, nachhaltigen Futtermitteln als Alternative zu Importen.
Bisher fehlen jedoch praxistaugliche Konzepte, die eine effiziente Nährstoffbindung mit einer wirtschaftlich
sinnvollen Verwertung – etwa als Tierfutter – verbinden.
Objectives
Nutrient-laden wastewater that cannot be discharged into the sewer system often accumulates on farms.Purifying the water by recovering the nutrients and transferring them to a suatainable ricirculation system, is the basic of the project. First, plants bind the nutrients into biomas. Native, widespread and so far almost unused: the duckweed. In summer, it forms a dense carpet of plants on water surfaces and binds nitrate and phshorus from the water, among other things. The small floating plant is very rich in protein and contains starch and vitamins, which makes it a raw material for protein-rich feed.
Objectives
Auf landwirtschaftlichen Betrieben fallen häufug nährstoffbefrachtete Abwässer an, die nicht in die Kanalsation einleitfähig sind. Das Wasser zu reinigen, indem man die Nährstoffe zurückgewinnt und sie in ein nachhaltiges Kreislaufsystem überführt, ist die Grundidee des Projektes.Zunächst binden Pflanzen die Nährstoffe in Biomasse. Heimisch, weit verbreitet und bisher nahezu ungenutzt: die Wasserlinse. Im Sommer bildet sie an Wasseroberflächen einen dichten Pflanzenteppich. Wasserlinsen binden u. a. Nitrat und Phosphor aus dem Wasser. Die kleine Schwimmpflanze ist sehr proteinreich und enthält Stärke und Vitamine, das macht sie zu einem Rohstoff für proteinreiche Futtermittel.
Activities
The ‘ReWali’ project aimed to develop an innovative process to reduce nutrient inputs from agriculture into
bodies of water and at the same time provide a domestic, protein-rich feedstuff. Due to bird flu risks and
legal restrictions, duckweed was cultivated in Vechta using well water and in Göttingen using aquaponics
water with low levels of contamination, which had to be supplemented with nutrients such as iron. The
harvested biomass was then tested as feed for fish (dried) and geese (wet).
Activities
Im Projekt „ReWali“ sollte ein innovatives Verfahren entwickelt werden, um Nährstoffeinträge aus der
Landwirtschaft in Gewässer zu reduzieren und gleichzeitig ein heimisch produziertes, proteinreiches Futtermittel
bereitzustellen. Aufgrund der Vogelgrippe-Risiken und rechtlicher Einschränkungen erfolgte die Wasserlinsenzucht
in Vechta mit Brunnenwasser und in Göttingen mit wenig belastetem Aquakultur-Wasser,
das durch Nährstoffbeigaben z.B. Eisen gelegentlich ergänzt werden musste. Die geerntete Biomasse wurde
schließlich als Futter für Fische (getrocknet) und Gänse (nass) getestet.
Project details
- Main funding source
- Rural development 2014-2020 for Operational Groups
- Rural Development Programme
- 2014DE06RDRP012 Germany - Rural Development Programme (Regional) - Lower Saxony + Bremen
Emplacement
- Main geographical location
- Vechta
EUR 484 324.00
Total budget
Total contributions from EAFRD, national co-financing, additional national financing and other financing.
Project keyword
1 Practice Abstracts
Contacts
Project coordinator
-
Universität Vechta, Verbund Transformationsforschung agrar
Project coordinator
Project partners
-
Georg-August-Universität, Prof. Dr. Jens Tetens
Project partner
-
Gänsezucht Claßen, Michael Claßen
Project partner
-
Novagreen Projektmangement GmbH, Rudolf Cordes
Project partner