Summary
Maxi Cover hatte sich zum Ziel gesetzt, die Bodenbedeckung zu maximieren, indem sichergestellt wurde, dass Haupt- und Deckfrüchte nahtlos aufeinander folgten und keine Perioden mit bloßem Boden entstanden. In einigen Fällen wurden die Pflanzen sogar direkt in die Vorfrucht gesät. Dieser Ansatz trug dazu bei, Bodenerosion und Nitratauswaschung zu bekämpfen, die biologische Aktivität des Bodens zu steigern und die Kohlenstoffspeicherung zu fördern – was sowohl der Landwirtschaft als auch der Umwelt zugute kam.
Deckfrüchte sind seit langem für ihre unbestreitbaren agronomischen und ökologischen Vorteile bekannt – sowohl durch wissenschaftliche Forschung als auch durch die Praxis in der Landwirtschaft. Dennoch blieb der Anbau von Deckfrüchten komplex. Der Erfolg hing oft nicht nur von fundierten Kenntnissen der lokalen Gegebenheiten ab, sondern auch von der Fähigkeit, schnell auf sich ändernde Wetterbedingungen zu reagieren.
Die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels mit häufigeren Extremen wie trockenen Sommern und starken Regenfällen machten die Aufgabe für die Landwirte noch schwieriger. Um diese Schwierigkeiten zu bewältigen, arbeiteten die Projektpartner gemeinsam an der Entwicklung praktischer Strategien, die verschiedene – und in einigen Fällen innovative – Aussaattechniken mit maßgeschneiderten Mischungen von Deckfrüchten kombinierten. Diese Versuche wurden auf mehreren Feldern in typischen Getreidefruchtfolgen in Luxemburg durchgeführt.
Im Mittelpunkt des Projekts stand ein praxisorientierter, anpassungsfähiger Ansatz. Landwirte und Experten konzentrierten sich darauf, standortspezifische Entscheidungen auf der Grundlage der Boden- und Klimabedingungen zu treffen und sich ständig an das Wetter anzupassen. Diese Flexibilität stellte sicher, dass jedes Grundstück sein Potenzial optimal ausschöpfen konnte und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen geschützt wurden.
Um sicherzustellen, dass die gewonnenen Erkenntnisse weitergegeben und breit angewendet werden konnten, wurde das Projekt an mehreren Standorten durchgeführt. Dies verbesserte nicht nur die Übertragbarkeit der Ergebnisse, sondern stärkte auch den Wissensaustausch zwischen Landwirten, Beratern und Forschern.
Durch die Maximierung der Bodenbedeckung unterstützte das Projekt die Landwirte beim Aufbau von Resilienz – sowohl für ihre Böden als auch für ihre Betriebe – und leistete gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz.
Contacts
Martine Huberty