EU-GAP-Netzwerk-Workshop „Die Zukunft erahnen: Praktische Anwendungen der Nah- und Fernerkundung für Landwirte und Berater“
- Innovation, Wissensaustausch & EIP-AGRI
- Digitalisierung
- Datenmanagement
- Monitoring
- Forschung und Entwicklung
Der Workshop „Die Zukunft erahnen: Praktische Anwendungen der Nah- und Fernerkundung für Landwirte und Berater“ fand am 27. und 28. Januar 2026 in Valencia (Spanien) statt, um praktische Anwendungen von Nah- und Fernerkundungstechnologien in der Landwirtschaft zu untersuchen. Dabei lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Unterstützung von Digital Farming und Präzisionslandwirtschaft.
- Programming period: 2023-2027
- Sozioökonomische Auswirkungen
Der europäische Agrarsektor steht im Zentrum der doppelten Transformation – der digitalen und der ökologischen Wende. Landwirte und Berater sehen sich zunehmendem Druck ausgesetzt, die Effizienz zu steigern, die Klimaresilienz zu stärken und die ökologische Nachhaltigkeit zu verbessern, während gleichzeitig die sozioökonomische Lebensfähigkeit gewahrt bleiben muss. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind nicht nur bessere Bewirtschaftungspraktiken erforderlich, sondern auch innovative Instrumente, die die Entscheidungsfindung auf verschiedenen Ebenen verbessern können. Nah- und Fernerkundungstechnologien (von Satelliten und Drohnen bis hin zu an Landmaschinen montierten und fest installierten Sensoren) liefern leistungsstarke Entscheidungshilfen, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Allerdings besteht oft eine erhebliche Kluft zwischen dem Potenzial dieser Technologien und ihrer praktischen, alltäglichen Anwendung in landwirtschaftlichen Betrieben.
Der Workshop „Die Zukunft erahnen: praktische Anwendungen von Proximal- und Fernsensoren für Landwirte und Berater“ fand am 27. und 28. Januar 2026 in Valencia (Spanien) im Rahmen der Aktivitäten des EU-GAP-Netzwerks zu Innovation, Wissensaustausch und EIP-AGRI statt.
Ziel dieses Workshops war es, Erfahrungen darüber auszutauschen, zu teilen und daraus zu lernen, wie Landwirte und Berater befähigt werden können, Nah- und Fernerkundung einzuführen und ihr zu vertrauen.
An diesem Workshop nahmen 90 Teilnehmer aus 17 Mitgliedstaaten teil, darunter Landwirte, Berater, Technologieanbieter, Forscher und politische Entscheidungsträger. Gemeinsam untersuchten sie das praktische Potenzial von Nah- und Fernerkundungstechnologien in der Landwirtschaft durch:
- die Darstellung der konkreten Vorteile dieser Technologien bei der Bewältigung landwirtschaftlicher und ökologischer Herausforderungen in ganz Europa;
- die Förderung des Austauschs von Wissen und Bewährten Praktiken unter den wichtigsten Interessenvertretern;
- die Untersuchung praktischer Ansätze zur Integration von Daten aus verschiedenen Quellen in erschwingliche und landwirtsfreundliche Tools;
- die Ermittlung gemeinsamer Hindernisse für die tägliche Nutzung in landwirtschaftlichen Betrieben sowie die Erörterung möglicher Lösungen zu deren Überwindung.
Dieser Abschlussbericht fasst die Ergebnisse der verschiedenen Veranstaltungssitzungen zusammen: Plenarsitzungen und Postersitzungen, Exkursionen, eine Arbeitsgruppe zu Hindernissen und Lösungen für die Einführung dieser Instrumente, eine Arbeitsgruppe zu den Chancen, die sie bieten, sowie einen interaktiven Austausch über Zukunftsperspektiven.