Promotion of pollinators by flowering plants
Förderung von Bestäubern durch blühende Pflanzen
Agricultural intensification has had a negative effect on pollinators and caused rapid decline throughout European landscape. Farmers need to be encouraged and provided with practical techniques to restore pollinator-friendly habitats. Organic farming can be introduced as a management system which can increase pollinator biodiversity. Further, following strategies can be recommended as practical management measures to promote flowering plants and thus pollinators: a high proportion of semi-natural habitats; species-rich flowering strips with autochthonous seed mixtures and proper management, i.e., mowing or replanting only in sections, versatile crop rotations with flowering annual plants (e.g., sunflowers, canola) and perennial forage crops (e.g., clovers, lucerne), species-rich cover crop mixtures, high diversity of habitats, small habitat size or long length of habitat boundaries, intercropping and long-lived flowering strips are preferable. To maintain pollinator biodiversity in the long term, it is recommended to re-establish a proportion of young rotation strips every 4-5 years by turning them over (e.g., ploughing and harrowing) in autumn. To encourage pollinators, nesting locations are important. Because most solitary bees nest in the ground, agricultural practices that inhibit or destroy nests, such as extensive tillage, should be avoided. Therefore, no-tillage and reduced tillage can be recommended. Additionally, a maximum distance of 200 m between habitats with flowering plants should be kept.
Die Intensivierung der Landwirtschaft hat sich negativ auf die Bestäuber ausgewirkt und zu einem raschen Rückgang in der gesamten europäischen Landschaft geführt. Die Landwirte müssen ermutigt und mit praktischen Techniken ausgestattet werden, um bestäuberfreundliche Lebensräume wiederherzustellen. Der ökologische Landbau kann als Bewirtschaftungssystem eingeführt werden, das die Artenvielfalt von Bestäubern erhöhen kann. Als praktische Bewirtschaftungsmaßnahmen zur Förderung von Blütenpflanzen und damit von Bestäubern können folgende Strategien empfohlen werden: ein hoher Anteil an naturnahen Lebensräumen; artenreiche Blühstreifen mit autochthonen Saatgutmischungen und eine sachgerechte Bewirtschaftung, d.h., abschnittsweise Mahd oder Nachsaat, vielseitige Fruchtfolgen mit blühenden einjährigen Pflanzen (z.B. Sonnenblumen, Raps) und mehrjährigen Futterpflanzen (z.B. Klee, Luzerne), artenreiche Zwischenfruchtmischungen, hohe Vielfalt an Lebensräumen, geringe Habitatgröße oder lange Habitatgrenzen, Gemengeanbau und langlebige Blühstreifen sind empfehlenswert. Um die biologische Vielfalt der Bestäuber langfristig zu erhalten, wird empfohlen, alle 4-5 Jahre einen Teil der jungen Rotationsstreifen durch Umbruch (z. B. Pflügen und Eggen) im Herbst neu anzulegen. Um Bestäuber zu fördern, sind Nistplätze wichtig. Da die meisten Solitärbienen im Boden nisten, sollten landwirtschaftliche Praktiken, die Nester behindern oder zerstören, wie z. B. eine intensive Bodenbearbeitung, vermieden werden. Daher können Direktsaat und reduzierte Bodenbearbeitung empfohlen werden. Außerdem sollte ein maximaler Abstand von 200 m zwischen Lebensräumen mit blühenden Pflanzen eingehalten werden.
Farmer Clusters for Realising Agrobiodiversity Management across Ecosystems (FRAMEwork)
Ongoing | 2020-2025
- Main funding source
- Horizon 2020 (EU Research and Innovation Programme)
- Geographical location
- United Kingdom