Practice Abstract - Research and innovation

Infrared (IR) thermography for diagnosis of lameness

Infrarot Thermography (IRT) zur Lahmheitsdiagnose

Lameness is a significant problem that affects productivity and profitability of cattle operations. Several studies have suggested that increased foot temperature, detected using infrared thermography (IR), is a potentially useful technique for identifying lameness. It is a non-invasive indicator obtaining reliable data avoiding undue stress reactions. IR may even be used to detect subclinical pathological signs and inflammation before the disease becomes evident. The technique has already been tested in dairy cattle.

To test lameness detection using IR in beef cattle several commercial beef farms were visited in Germany and Belgium a part of the BovINE project. IR images were taken of bulls in the stable and while walking. Additionally, pictures were taken during the weighing procedure with the possibility to separate individual animals during claw care. Furthermore, pictures from a professional infrared camera were compared with an infrared system for a smartphone.

With IR it is possible to diagnose lameness early or to clarify any suspicion. For picture quality reasons IR pictures have to be taken at close range (from approx. 2 m) preferably on a flat surface. Additionally to the suspected lame foot or leg, pictures of an unaffected leg or foot should be taken for comparison. Furthermore, animals should be restrained if a suspicion of lameness is to be clarified and also in general for safety reasons. In summary, IR is a useful tool to detect lameness in beef cattle. There are already useful apps and systems for smart phones that are in the range of 400 € that deliver convincing results.

Lahmheit ist ein erhebliches Problem, das die Produktivität und Rentabilität von Rinderbetrieben beeinträchtigt. Mehrere Studien haben ergeben, dass eine erhöhte Klauentemperatur, die mit Hilfe der Infrarot-Thermografie (IR) ermittelt wird, eine potenziell nützliche Technik zur Erkennung von Lahmheiten ist. Es handelt sich um einen nicht-invasiven Indikator, der zuverlässige Daten liefert und unangemessene Stressreaktionen bei den Tieren vermeidet. IR kann sogar dazu verwendet werden, subklinische pathologische Anzeichen und Entzündungen zu erkennen, bevor die Krankheit offensichtlich wird. Die Technik wurde bereits an Milchkühen getestet. Um die Lahmheitserkennung mittels IR auch bei Rindern zu testen, wurden mehrere kommerzielle Rinderfarmen in Deutschland und Belgien besucht. Es wurden IR-Bilder von Bullen im Stall und beim Laufen aufgenommen. Zusätzlich wurden Bilder während des Wiegens mit der Möglichkeit, einzelne Tiere zu trennen, und von Mutterkühen während der Klauenpflege aufgenommen. Außerdem wurden die Bilder einer professionellen Infrarotkamera mit einem Infrarotsystem für ein Smartphone verglichen. Mit IR ist es möglich, Lahmheiten frühzeitig zu diagnostizieren oder einen Verdacht abzuklären. Aus Gründen der Bildqualität müssen IR-Bilder aus kurzer Entfernung (ca. 2 m) möglichst auf einer ebenen Fläche aufgenommen werden. Zusätzlich zu der lahmheitsverdächtigen Klaue oder Bein sollten Bilder eines nicht betroffenen Beines oder Klaue zum Vergleich aufgenommen werden. Außerdem sollten die Tiere fixiert werden, wenn ein Lahmheitsverdacht geklärt werden soll und auch generell aus Sicherheitsgründen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass IR ein nützliches Instrument zur Erkennung von Lahmheiten bei Rindern ist. Es gibt bereits nützliche Apps und Systeme für Smartphones, die im Bereich von 400 € liegen und überzeugende Ergebnisse liefern.

Source Project
BovINE - Beef Innovation Network Europe
Ongoing | 2020-2022
Main funding source
Horizon 2020 (EU Research and Innovation Programme)
Geographical location
Ireland
Project details