Good Practice - Project

Eine Bienen-Geschichte verbindet: digitaler Tourismus für Menschen mit Behinderungen

LEADER unterstützt die soziale Eingliederung und die Schaffung von Arbeitsplätzen im ländlichen Slowenien durch ein neues digitalisiertes Tourismusprojekt, das sich auf Bienen konzentriert und sorgfältig für Menschen mit Behinderungen konzipiert wurde.
  • GAP-Implementierung
  • - Programming period: 2014-2022
    Lukovica, Slowenien
    - Programming period: 2014-2022
    Lukovica, Slowenien

    General information

    RDP Priority
    • P6. Social inclusion and local development
    RDP Focus Area
    • 6B: Local development
    RDP Measure
    • M19: LEADER/CLLD
    Beneficiary type
    • Non-governmental organisation

    Summary

    Die Bedeutung einer inklusiven ländlichen Entwicklung unterstreicht die Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, sich mit dem ländlichen Raum und der Natur auseinanderzusetzen. Ein wichtiger Weg zur Förderung dieser Inklusion ist die Schaffung besserer Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zugeschnitten sind. Durch die Einführung digital angepasster Naturlehrpfade, die sich beispielsweise auf Bestäuber konzentrieren, können ländliche Räume ihre Zugänglichkeit verbessern und gleichzeitig Umweltbildung, Naturschutz und Tourismus fördern.

    Solche Naturlehrpfade können mit Technologien ausgestattet werden, die Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten unterstützen und ihnen ermöglichen, die Natur auf ansprechende und informative Weise zu erleben. Funktionen wie Audioguides, taktile Karten und Augmented-Reality-Anwendungen können immersive Erlebnisse bieten, die die Nutzer über die entscheidende Rolle der Bestäubung in Ökosystemen aufklären und informieren.

    Zu diesem Zweck wurde ein von LEADER finanziertes slowenisches Projekt namens „A Bee Tale Connects“ entwickelt, das Menschen mit besonderen Bedürfnissen unterstützt. Im Rahmen dieses Projekts wurde ein lokal innovativer digitalisierter Naturlehrpfad eingerichtet und eine künstliche Bienenstock-Demonstrationsanlage geschaffen.

    Results

    • Ein neuer und innovativer Naturlehrpfad, der mit speziellen elektronischen Geräten synchronisiert ist, die Informationen, Bildungs- und Tourismusdienstleistungen für Menschen mit Behinderungen und andere Personen bereitstellen.
    • Eine neuartige integrative Umgebung, die die Auseinandersetzung mit der Natur fördert und gleichzeitig das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen schärft.
    • Die Integration elektronischer Geräte entlang des Weges verbessert das Nutzererlebnis durch Echtzeit-Navigationshilfe, Audioguides und interaktive Inhalte. Diese technologische Integration erleichtert die unabhängige Erkundung und bereichert die Bildungsmöglichkeiten für alle Nutzer, indem sie vielfältige Perspektiven auf die lokale Flora und Fauna bietet.
    • Die neue touristische Attraktion in Form eines nachgebildeten Bienenstocks dient als interaktive und informative Bildungs- und Besuchereinrichtung, die das Interesse verschiedener Bevölkerungsgruppen am Umweltschutz wecken kann.
    • Die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch steigende Besucherzahlen erzielt werden, würden die Bedeutung der Inklusion in Strategien zur Tourismusentwicklung weiter unterstreichen.

    Ressourcen

    A child using a tablet

    Kontext

    In den letzten Jahren hat die Bedeutung einer inklusiven ländlichen Entwicklung im Zusammenhang mit der Schaffung von Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, sich mit dem ländlichen Raum auseinanderzusetzen, an Aufmerksamkeit gewonnen. Ein wichtiger Weg zur Förderung dieser Inklusion ist die Einrichtung besserer Dienstleistungen, die speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zugeschnitten sind. Durch die Einführung digital angepasster Naturlehrpfade, die sich beispielsweise auf Bestäuber konzentrieren, können ländliche Räume ihre Zugänglichkeit verbessern und gleichzeitig die Umwelterziehung und den Naturschutz fördern.

    Digital angepasste Naturlehrpfade können Technologien integrieren, die Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten unterstützen und ihnen ermöglichen, die Natur auf ansprechende und informative Weise zu erleben. Funktionen wie Audioguides, taktile Karten und Augmented-Reality-Anwendungen können immersive Erlebnisse bieten, die den Nutzern die entscheidende Rolle der Bestäubung in Ökosystemen vermitteln. Dies fördert nicht nur das Bewusstsein, sondern stärkt auch die Verbindung von Menschen mit Behinderungen zu ihrer natürlichen Umgebung. Das Lernen über die ökologische Bedeutung von Bienen ist ein Beispiel dafür, wie Menschen ein tieferes Verständnis für die Biodiversität und Naturschutzbemühungen entwickeln können.

    Die Schaffung barrierefreier Naturlehrpfade kann die lokale Wirtschaft ankurbeln, indem sie den Tourismus mit Schwerpunkt auf inklusiven Outdoor-Aktivitäten fördert. Ländliche Gemeinden könnten von einem Anstieg der Besucherzahlen profitieren, da Familien diese barrierefreien Erlebnisse suchen. Darüber hinaus könnten Partnerschaften mit lokalen Imkern oder Umweltorganisationen das Bildungsangebot weiter bereichern und gleichzeitig nachhaltige Praktiken in einer Region unterstützen. Letztendlich ebnet die Investition in bessere Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen den Weg für eine gerechtere Einbindung des ländlichen Raums in Europa als einen Ort, an dem jeder die Feinheiten der Natur schätzen und kennenlernen kann.

    Ein Beispiel für bewährte Praktiken in diesen Bereichen der ländlichen Entwicklung findet sich in Slowenien im Rahmen des von der GAP finanzierten Projekts „A Bee Tale Connects”.

    Ziele

    Die Hauptziele des Projekts waren:

    • Entwicklung eines innovativen Angebots für den Ländlichen Tourismus, das sowohl slowenische als auch ausländische Besucher in das Projektgebiet locken und sich positiv auf die Möglichkeiten zur Schaffung von Arbeitsplätzen auswirken würde.
    • Kindern mit Blindheit oder Sehbehinderungen die Imkerei und das Leben der Bienen näherbringen.
    • Rollstuhlfahrern in einer barrierefreien Imkerei mit Bienenstöcken beibringen, wie man Bienen pflegt.
    • Das Bewusstsein der neuen Generationen für die slowenischen Imkertraditionen schärfen.

    Aktivitäten

    Die Projektmaßnahmen des slowenischen Imkereizentrums in Brdo pri Lukovici und des Levc-Gehöfts in Dol pri Ljubljani umfassten:

    • Die Entwicklung eines digitalisierten Naturlehrpfads mit speziellen elektronischen Geräten und den Bau einer künstlichen, vergrößerten Bienenstock-Demonstrationsanlage, die als pädagogische Touristenattraktion dient, um zu zeigen, wie man mit Bienen arbeitet, Honig gewinnt, die Luft im Bienenstock einatmet, um möglicherweise gesundheitliche Vorteile zu erzielen, und um die Sensibilisierung für die Bedeutung der Bienen zu fördern, insbesondere bei Kindern und Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
    • Organisation von Workshops und Verkostungen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, die mithilfe von sensorischen elektronischen Tablets für blinde Besucher und Audio-Dolmetschern für sehbehinderte Projektnutzer selbstständig durch die Lernerfahrung navigieren konnten.
    • Organisation der Bestellung von Speisen und Getränken im Beehive Guesthouse mithilfe der von der GAP finanzierten sensorischen elektronischen Tablets.

    Wichtigste Ergebnisse

    • Das vorrangige Ziel dieses Projekts ist die Schaffung eines inklusiven Umfelds, das die Auseinandersetzung mit der Natur fördert und gleichzeitig das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen schärft.
    • Die Projektergebnisse tragen zur Verbesserung der Barrierefreiheit und Inklusion für Menschen mit Behinderungen bei. Die EU-Mittel wurden für die Einführung neuer Informations- und Bildungsressourcen sowie touristischer Dienstleistungen verwendet, die speziell auf Menschen mit unterschiedlichen Herausforderungen zugeschnitten sind.
    • Ein neuer und innovativer Naturlehrpfad, der mit speziellen elektronischen Geräten synchronisiert ist, die Informationen, Bildungs- und Tourismusdienstleistungen für Menschen mit Behinderungen und andere Personen bereitstellen. Die Integration elektronischer Geräte entlang des Pfades verbessert das Nutzererlebnis durch Echtzeit-Navigationshilfe, Audioguides und interaktive Inhalte. Diese technologische Integration erleichtert die unabhängige Erkundung und bereichert die Bildungsmöglichkeiten für alle Nutzer, indem sie vielfältige Perspektiven auf die lokale Flora und Fauna bietet.
    • Die neue touristische Einrichtung in Form eines nachgebildeten Bienenstocks dient als interaktive und informative Bildungs- und Besuchereinrichtung, die das Interesse verschiedener Bevölkerungsgruppen am Umweltschutz wecken kann.
    • Neue Zusammenarbeit zwischen Organisationen, die blinden und sehbehinderten Menschen helfen, sowie lokalen Unternehmen und der ländlichen Gemeinschaft im weiteren Sinne.
    • Letztendlich könnte der Erfolg des Projekts zu einem Anstieg des Tourismus in der Region führen, da es sich als Vorbild für andere Gebiete positioniert, die die Barrierefreiheit in Freizeitbereichen im Freien verbessern möchten. Die positiven wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch steigende Besucherzahlen erzielt werden, würden die Bedeutung der Inklusion in Strategien zur Tourismusentwicklung weiter unterstreichen.

    Wichtige Erkenntnisse

    • Die Bedeutung von inklusivem Design unterstreicht, dass Barrierefreiheitsmerkmale von Anfang an integriert werden sollten, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen uneingeschränkt an der natürlichen Umgebung teilhaben können.
    • Die Zusammenarbeit der Interessenvertreter ist von entscheidender Bedeutung. Die Einbeziehung lokaler Gemeinschaften, Interessenverbände und Experten während der gesamten Planungsphase fördert das Verantwortungsbewusstsein und stellt sicher, dass unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt werden.
    • Technologie sollte das Naturerlebnis bereichern und nicht beeinträchtigen; daher ist eine sorgfältige Überlegung hinsichtlich der Platzierung und Funktionalität der Geräte unerlässlich.
    • Kontinuierliche Feedback-Mechanismen sind für iterative Verbesserungen von entscheidender Bedeutung. Das Sammeln von Nutzererfahrungen kann zu Anpassungen sowohl des Wanderwegs als auch der technologischen Komponenten führen.
    • Effektive Marketingstrategien können das Bewusstsein potenzieller Nutzer über die traditionellen Zielgruppen hinaus erweitern.
    • Die Priorisierung der Nachhaltigkeit in der Projektplanung trägt zur langfristigen Rentabilität bei. Durch die Einbeziehung ökologischer Aspekte sowohl in die Planungs- als auch in die Betriebsphase können Projekte als Vorbilder für zukünftige Erfolge in der ländlichen Entwicklung im Bereich Ökotourismus und Barrierefreiheit dienen.
    Bee Tale verbindet und vereint. Wir haben uns mit der lokalen Gemeinschaft vernetzt und Geschichten geschaffen, die nun in der Imkerei und auf dem Honigbienen-Lehrpfad gezeigt werden können. Wir haben uns mit dem örtlichen Imkerverein zusammengetan, der Inhaltsverzeichnis zum Thema Imkerei für den Bienenstock erstellt hat. Das Restaurant Gostišče pri Čebelici ist ein Unternehmen, das sich mit der Herstellung von Honig und Honiggetränken befasst, die von Besuchern des Naturlehrpfades bestellt werden können, um die verschiedenen Sorten slowenischen Honigs zu probieren. Projektteam

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