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Der Gegenbesuch des EU-GAP-Netzwerks zum Thema „Anbau von Eiweißpflanzen unter den Bedingungen des Klimawandels“ findet am 18. und 19. Juni 2026 in Zalaegerszeg, Ungarn, statt.

Die Ausschreibung war bis zum 20. Februar 2026, 23:59 Uhr (MEZ), offen.

Die vorläufige Tagesordnung finden Sie unten.

Eiweißpflanzen haben aufgrund ihres Beitrags zur Lebensmittelqualität, zur Bodengesundheit und vor allem zur Tierernährung schon immer Interesse geweckt. Nun muss eine zusätzliche Herausforderung angegangen werden: der Klimawandel. In diesem Zusammenhang sind Eiweißpflanzen besonders wichtig, da sie von Natur aus widerstandsfähig gegenüber klimatischen Belastungen sind und durch die Fixierung von Luftstickstoff im Boden den Bedarf an synthetischen Stickstoffdüngern erheblich reduzieren können. Obwohl ihre Ausbreitung durch wirtschaftliche und agronomische Beschränkungen eingeschränkt ist, steigt ihr Mehrwert sowohl in industriellen Wertschöpfungsketten als auch auf kurzen, bäuerlichen Märkten, was auf die sich verändernden Lebensgewohnheiten der Verbraucher zurückzuführen ist. Darüber hinaus können Eiweißpflanzen eine Schlüsselrolle in Mischkulturen spielen, wo sie zur Bekämpfung von Bodenkrankheiten und Schädlingen beitragen und so den Bedarf an Pestiziden verringern und die Wasserrückhaltung im Boden verbessern, was sowohl den Umweltnutzen als auch die Klimaresistenz erhöht.

Es gibt viele EIP-AGRI OG-Projekte, die sich mit Themen im Zusammenhang mit Eiweißpflanzen und Klimawandel beschäftigen. Diese Projekte entwickeln eine breite Palette von Lösungen, von der lokalen Eiweißproduktion und regionalen Lieferketten zur Verringerung der Importabhängigkeit bis hin zu agronomischen Innovationen wie Leguminosen-basierte Fruchtfolgen, gemischte Anbausysteme und optimiertes Input-Management zur Anpassung an Trockenheit und Hitzestress. Viele Initiativen konzentrieren sich auf die Verbesserung der Bodengesundheit, der Wasserrückhaltung und der Pflanzenverbände. Die Marktentwicklung für Lokale Lebensmittel/Futtermittel entspricht den neuen Lebensgewohnheiten der Verbraucher und wird durch den Wissensaustausch zwischen Landwirten und anderen Interessenvertretern unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Cross-Visits.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an crossvisit.innovation@eucapnetwork.eu.

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Outline agenda - EU CAP Network cross-visits 2026

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